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| Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener
e.V. |
zuletzt aktualisiert
am 17. Februar 2005 |
Informationen gegen den Gesetzentwurf des Bundesrats
zur Änderung des Betreuungsrechts mit
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seiner Ermöglichung ambulanter Zwangsbehandlung insbesondere
der ambulanten Zwangsverabreichung von psychiatrischen Psychopharmaka
(§ 1906a BGB und § 70o FGG)
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seiner generellen Bevollmächtigung der Angehörigen für
die Gesundheitssorge (§§ 1358a u. 1618b BGB)
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seinen weitreichend in das Persönlichkeitsrecht
eingreifenden Entscheidungen wie die Einrichtung einer Betreuung
statt wie bisher von RichterInnen jetzt von einfachen RechtspflegerInnen
Stellungnahmen
des BPE-Vorstands Weitere Stellungnahmen Referat
von Prof. Wolf Crefeld beim Westdeutschen Vormundschaftsgerichtstag am 09.03.2004,
in dem er sich gegen die "allgemeine Vertretungsmacht der Angehörigen in der Gesundheitssorge"
wendet Saschenbrecker,
Thomas (Rechtsanwalt): Stellungnahme vom 18.1.2004 zur
Frage der Verfassungsmäßigkeit eines Entwurfs der Neufassung des § 1906a BGB
Aderhold, Volkmar / Thomas Bock / Nils Greve: Fachliche
Stellungnahme zu den geplanten gesetzlichen Ergänzungen durch den § 1906a
BGB und § 70o FGG (Zwangsweise Zuführung zur ärztlichen Heilbehandlung und
Generalbevollmächtigung für Angehörige), geschickt am 15.01.2004 an die Bundesjustizministerin
Frau Zypries Pressemitteilung
der Landesarbeitsgemeinschaft Berlin im "Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener
e.V." (LAG Berlin im BPE) vom 16.12.2003: Zum Ausklang des Jahres von Menschen
mit Behinderungen sollen am 19.12.2003 die entsprechenden Änderungen des Betreuungsrechtes
den Bundesrat passieren Auswirkungen wird dies neben den Psychiatriebetroffenen
vor allem auch für alte Menschen haben Ambulante
Zwangsbehandlung droht! Eine Warnung von seiten des Landesverbands Psychiatrie-Erfahrener
Nordrhein-Westfalen e.V. (o.D., 2003) Von Gerhard Schröder
vor seiner Zeit als Bundeskanzler und anderen Persönlichkeiten (wie Rudolf
Bahro, Ingeborg Drewitz, Helmut Gollwitzer, Ellis Huber, Heinar Kipphardt und
Peter von Oertzen) 1982 unterzeichnete
Resolution für das Selbstbestimmungsrecht auch von Psychiatriebetroffenen
als Konsequenz aus den noch immer unbewältigten Massentötungen sogenannter
Psychisch Kranker unter Mitwirkung von Psychiatern während des Nationalsozialismus
Medienberichte Grusdt, Rosemarie: Korrigiert
Bundestag Länderjustizminister? Betreuungsrechtsreform wird konkret. Ein Bericht
von SozialService vom 24.10.2004 Winkelmann, Beate:: "Nerviger
Hausbesuch vom Arzt. Psychisch Kranke sollen nicht mehr in die Klinik - stattdessen
könnten Mediziner gegen den Willen der Betroffenen in deren Privatwohnung eindringen".
Ein Bericht der Tageszeitung vom 22.1.2004 Joeres, Annika:
"Zwangsbehandlung
für Zuhause: Heute wird im Rechtsausschuss des Landtages ein neues Betreuungsgesetz
beraten. Psychiatrie-PatientInnen sollen schneller zwangsbehandelt werden. Betroffene
fühlen sich entmündigt." Ein Bericht in der Tageszeitung vom 10. Dezember
2003 Koch, Christine: Wieviel
Freiheit verträgt Betreuung? Gesetzesinitiative soll Rechte der Angehörigen
erweitern Saarland unterstützt Vorstoß Psychiatrie-Betroffene üben
Kritik. Artikel in der Saarbrücker Zeitung vom 22.12.2003 Nowak,
Peter: Ärger
um neuen Paragrafen. Verbände von Psychiatriepatienten fürchten Entmündigung.
Artikel in der Frankfurter Rundschau (online) vom 19.12.2003 Pfeiffer,
Matthias: »Eine günstige Gelegenheit« Der
Bundesrat will die Möglichkeiten psychiatrischer Zwangsmaßnahmen verschärfen.
Artikel in der Jungen Welt vom 19.12.2003 Fotos von der Demonstration
des LVPE Saar vom 18.12.2003 gegen den geplanten Paragraphen 1906a des BGB,
der die bislang rechtswidrige ambulante Zwangsbehandlung mit Psychopharmaka rechtmäßig
zu machen droht. Fotos von
demonstrierenden Mitgliedern der LAG Berlin vom 18.12.2003 mit Unterstützung
des BPE sowie weiteren Psychiatriebetroffenen gegen den geplanten Paragraphen
1906a des BGB, Berlin, vor dem Bundesratsgebäude Fotos
von der Demonstration vom 18.12.2003 vor dem Justizministerium in Düsseldorf
gegen den geplanten Paragraphen 1906a - Buchankündigung für
März 2004: Bombosch, Jürgen / Hartwig Hansen / Jürgen Blume (Hg.):
Trialog
praktisch. Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige und Professionelle gemeinsam
auf dem Weg zur demokratischen Psychiatrie. Mit zum Teil kontroversen
Artikeln von Dorothea Buck, Rita Harbeck, Susanne Heim, Ursula Hoger, Martina
Hoffmann-Badache, Peter Lehmann, Heinz Mölders, Reinhard Peukert, Theiß
Urbahn u.v.m. Und mit einer aktuellen Stellungnahme zur geplanten Betreuungsrechtsänderung
im Vorwort
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