Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.
   

"10 Jahre Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. – Standortbestimmung"
Gestern – Heute – Morgen

Zu unserer diesjährigen Jahrestagung laden wir euch/Sie herzlich vom 11. bis 13.10.2002 nach Bonn ein. Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. feiert sein 10-jähriges Bestehen. Professionelle nannten damals die Gründung dieses bundesweit einmaligen Verbandes von jetzigen und ehemaligen Psychiatrie-Patienten "das Jahrhundertereignis in der Psychiatrie". Viele waren überzeugt, dass unser Verband den Jahrhundert-/Jahrtausend-wechsel nicht erlebt. Jedoch wir haben allen bewiesen, dass psychiatrisch behandelte Menschen in der Lage sind, eine ernst zu nehmende Verbandarbeit zu leisten. So sind wir mit Recht stolz darauf, Menschen mit den unterschiedlichst diagnostizierten sog. psychiatrischen Krankheitsbildern bis heute unter einem Dach in Vorstand und Mitgliederschaft vereinigt zu haben.

Anlässlich der Jahrestagung 2002 wollen wir Rückschau halten auf die Tagung in Irsee 1991 und die Gründungsvorbereitung. Wir wollen uns an die gelungene Gründungsversammlung 1992 in Bedburg-Hau erinnern und die Euphorie beschreiben, die uns alle damals packte. Wir wollen berichten, warum wir die in der Satzung fixierten Ziele zu den unseren machten. Und schließlich werden wir festhalten, auf welchen unterschiedlichen Wegen wir versuchten, diese Ziele zu erreichen. Was konnten wir bisher umsetzen? Haben sich unsere Erwartungen erfüllt? Hatten wir auf breiter Linie Erfolg? Wie können unsere nächsten Schritte aussehen? Wo ist der Handlungsbedarf am dringendsten?

Schlussendlich werden folgende Fragen im Raum stehen:

  • Was ist eine psychische Erkrankung?

  • Wie kann man derartige Erkrankungen meistern?

  • Weshalb entwickelt sich die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden so schleppend?

  • Wie kommen wir zu einer soliden finanziellen Basis?

  • Auf welche Weise können wir mehr Mitglieder gewinnen?

Es gibt noch so viel zu tun. Wir wollen es anpacken und bitten alle um Unterstützung, damit wir weiterhin zum Wohle der Gesellschaft und der/des Einzelnen gesundheitspolitisch tätig sein können.

Der Vorstand