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Mitstreiter gesucht für die Arbeitsgruppe
Soteria
Aus Notwendigkeit habe ich mich entschlossen, all meine Selbsthilfearbeit
nur noch von zu Hause aus abzuwickeln. Aus dieser Überlegung heraus
habe ich auf der letzten BPE-Jahrestagung die Arbeitsgruppe Soteria
gegründet.
Die Kontakte, die über die Mailadresse soteria-ag @bpe-online.de
eingehen, sind spärlich. Darum möchte ich noch mal auf unser Anliegen
hinweisen.
Aus dem Gedankengang heraus "Verrückte verlieren alles außer
ihren Verstand" wollen wir uns einmischen.
Wir wollen uns dafür stark machen, dass wir in unseren Krisen
nicht mehr soviel verlieren (Partner, Arbeit, Haus und Hof). Nur
in Krisen möchten wir aufgefangen werden, in Hände, die uns wirklich
helfen.
Wir wollen nicht mehr als nötig durch Psychopharmaka an der Aufarbeitung
unserer Probleme gehindert werden, sondern wir suchen Therapeuten
und Einrichtungen, in und bei denen wir unsere Nöte und Ängste aussprechen
können. Das alles ist im Soteria-Gedanken, stationär und ambulant
möglich.
Wer annimmt, das ging zu Hause allein genau so gut, hat das Referat
von Dipl. Psych. Uwe Bennig auf unserer Tagung nicht verstanden.
Ich zitiere ihn: "Ungesehene Trauer ist umsonst."
Darum möchte ich mich dafür einsetzen, dass möglichst viele
von uns darüber berichten, welche Erfahrungen sie gesammelt haben,
als Patienten in Soteri- Einrichtungen, als Planer in PSAGs oder
Soteria AGs.
Karin Haehn, 1. Juli 2007 |