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 Rundbrief
Ausgabe 4/2006

Leserbriefe

Döbeln, den 13.10.2006

Liebe Redaktionsmitglieder des „Rundbriefes“

Ich war dieses Jahr nach 2003 zum zweiten Mal auf der Jahrestagung des BPE und es hat mir wieder sehr gut gefallen, nicht nur wegen der Vorträge und der Teilnahme an der Arbeitsgruppe 10, sondern auch, weil ich in den Pausen für mich wichtige Kontakte zwecks Erfahrungsaustausch zu anderen Teilnehmern der Tagung knüpfen konnte. Da ich seit einiger Zeit auch Mitglied des BPE bin, nahm ich deshalb zum ersten Mal auch an der Mitgliederversammlung teil. Ich war sehr gespannt, auf das, was da alles auf mich zukommen sollte. Doch jetzt muss ich sagen, dass ich eigentlich ganz schön enttäuscht war, wie es so in der Mitgliederversammlung zuging. Enttäuscht war ich aber nicht von der geleisteten Arbeit des Vorstandes, die wirklich ganz in Ordnung ist, sondern vom Verhalten und Auftreten doch relativ vieler Mitglieder. Ich bekam so den Eindruck, dass man mehr auf Konfrontation zwischen der „Masse“ und dem Vorstand als auf Kooperation und Zusammenarbeit eingestellt ist. Und so sollte es nicht sein, will man gemeinsam wichtige Aufgaben im Interesse uns Betroffener lösen. Ich meine damit, dass viele Mitglieder versucht haben, das sog. „Härchen in der Suppe“ zu finden, d. h. die geleistete Arbeit des Vorstandes an Dingen zu kritisieren, die für mich nur Kleinigkeiten sind und deshalb im Sinne wesentlicherer Dinge unterbleiben sollten. So ist es doch nicht so wichtig, ob der Tagesordnungspunkt „X“ an der 9. Stelle oder erst an der 12. Stelle kommt oder umgedreht. Außerdem sollte es nicht so wichtig sein, wenn ein Vorstandsmitglied seine Mitglieder mit „Freunde“ anredet oder ob in der Finanzabrechnung der Betrag „Y“ an der Stelle „A“ oder „B“ erscheint. Auch fand ich nicht angemessen, dass man dem Matthias Seibt die Diskussionsleitung zeitweise aus der Hand nahm. Ich denke, wenn einem solche oder auch ähnliche Dinge nicht gefallen, was ja sein kann, dann sollten wir wie erwachsene Menschen denken und handeln und man ganz einfach diese Dinge für sich behalten, als dafür die Zeit für andere wichtigere Dinge zu sprengen. Denn das Hauptanliegen unserer aller Arbeit sollte es sein, wie können wir die derzeitig z. T. noch schlechte Situation in der Behandlung uns Betroffener noch wesentlich verbessern. Dafür sollten wir unsere Zeit und Kraft investieren und nicht in formelle Kleinigkeiten, wie es sehr häufig auf dieser Mitgliederversammlung passiert ist.

Ich würde mich freuen, wenn dieses kurze Resümee im Rundbrief erscheinen würde, was ruhig unter meiner Anschrift erfolgen kann: Wolfgang Illgen, Meißener Straße 18, 04720 Döbeln, Tel.: 03431/706036

Viele liebe Grüße von Wolfgang Illgen

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