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Ausgabe
4/2006
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Zum Mitmachen |
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BuchprojektNRW-SelbsthilfetagSchon mal vormerken!Rechtshilfefonds für ZwangspsychiatrisiertePsychopharmaka- und Psychotherapie-Beratung aus Betroffenensicht |
BPE-KulturnetzwerkNetzwerk Psychiatrie-Erfahrener ProfisArbeitskreis ForensikBetreuungsrechtAntifolterkommissionSoteria AG |
Buchprojekt:Einsendeschluss - neue AdresseDer BPE hatte Psychiatrie- und Psychoseerfahrene dazu aufgerufen, ihre Erfahrungen aufzuschreiben und für die Veröffentlichung in einem Buch mit dem Titel „Die so genannte Psychose“ zur Verfügung zu stellen. Das Buchprojekt wurde nicht zwischenzeitlich klammheimlich begraben. Es hatte sich allerdings durch den plötzlichen Tod von Hannelore Klafki verzögert. Jetzt hat Sibylle Prins Organisation und Leitung für das Herausgeber-Team übernommen. Das erste Treffen dieses Teams ist für den 25.02.07 geplant. Einsendeschluss für Beiträge ist daher der 20.02.07. Schickt diese als Datei an die e-mail-Adresse buchprojekt@bpe-online.de oder per Brief an Sibylle Prins, August-Bebel-Straße 155, 33602 Bielefeld. Bitte beachtet bei der Erstellung der Texte Zweck und Ziel des geplanten Buches: Es werden nicht Schilderungen gesucht, was ihr alles (Schlimmes) in der Psychiatrie erlebt habt, sondern Berichte, wie ihr die so genannte Psychose erlebt , wie ihr die Situation verarbeitet habt, was ggf. zu Eurer (Selbst-)Heilung beigetragen hat, usw. Details dazu im Rundbrief 1/2004 und auf der Web-Seite des BPE. ribo |
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Der nächste NRW-Selbsthilfetag mit dem Thema „Das legalisierte Unrecht – und unser Widerstand“ findet am 10. März 07 von 11.00 bis 17.30 in Bochum statt. Info Matthias.Seibt@psychiatrie-erfahrene-nrw.de oder 0234 / 640 50 84 (Susanne und Marie). |
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mal vormerken! 06. - 08.06 2007 in Dresden BPE-Kongress zum Thema „Psychiatrie = Zwang + Gewalt?“ Zeitgleich der (World Psychiatric Association (WPA) in Dresden veranstaltete Konferenz zum Thema „Zwangsmassnahmen“. Details siehe: www.wpa2007dresden.org |
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Rechtshilfefonds für ZwangspsychiatrisierteAuf Grund der fortgesetzten und immer zahlreicher werdenden Verstöße psychiatrischer Täter/innen gegen die gültigen Gesetze haben sich die Vorstände des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener e.V. und des Landesverbands PE Nordrhein Westfalen e.V. zur Einrichtung eines Rechtshilfefonds für zwangsweise psychiatrisierte Menschen entschlossen. Dieser Fonds soll dazu dienen, aussichtsreiche Klagen gegen illegale psychiat-rische Zwangsmaßnahmen oder aussichtsreiche Klagen gegen gesetzwidrige Entscheidungen oder Verfahrensweisen der deutschen Justiz zu unterstützen. Illegale psychiatrische Zwangsmaßnahme sind z.B. die ambulante Zwangsbehandlung oder die stationäre Zwangsbehandlung ohne richterlichen Beschluss. Eine rechtswidrige Verfahrensweise der Justiz liegt z.B. vor, wenn bei einer richterlich angeordneten Zwangsmaßnahme, der/die davon Betroffene nicht angehört wird. Um es klar zu sagen: Die Chancen für den Rechtsweg sind nicht gut. Psychiatrie-Erfahrene haben, egal was passiert ist, fast immer unrecht. Daher brauchen wir eindeutige Fälle. Diese Fälle müssen aktuell sein. Um zu prüfen, ob es ein aussichtsreicher Fall ist, brauchen wir Kopien der wichtigsten Unterlagen. Wir werden pro Jahr nur ein, höchstens zwei Prozesse unterstützen. Fürs Erste haben wir 4.000,- € zur Verfügung gestellt. |
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Netzwerk Psychiatrie-Erfahrener Profis:Seit dem Herbst 2005 gibt es ein Netzwerk Psychiatrie-Erfahrener Profis im . Hier diskutieren Professionelle aus dem Bereich der Psychiatrie und Medizin darüber wie sie ihre Doppelrolle nutzbringend in die -Arbeit einbringen können, aber auch über ihre besondere Rolle am Arbeitsplatz. Evtl. kann sich im Laufe der Zeit aus diesem Netzwerk auch ein wissenschaftlicher Beirat für den entwickeln. Interessenten wenden sich bitte an: |
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Arbeitskreis Forensik:Hier arbeiten zur Zeit Fritz Schuster und Norbert Südland überwiegend in der Einzelfallbetreuung. Unterstützung wäre dringend erforderlich. Wünschenswert wäre es, wenn es in jedem Bundesland wenigstens einen Ansprechpartner für den Bereich Forensik, gegen würde, denn die Maßregevollzugsgesetze sich Landesgesetze. Außerdem würde die räumliche Nähe eine direkte Kontaktaufnahme mit den Betroffenen erleichtern. Interessenten wenden sich bitte an: |
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Betreuungsrecht Wir suchen Fallberichten über die Einrichtung rechtlicher Betreuungen,
Uns ist bekannt, dass Betroffene ohne Ihr Wissen und hinter Ihrem Rücken
ausgehorcht wurden, bevor eine gesetzliche Betreuung eingerichtet wurde.
Um diese Praxis zu stellen, brauchen wir dringend Fallbeispiele, die
wir dann auch in einer Dokumentation veröffentlichen könnten. |
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AntifolterkommissionLiebe Mitglieger, die Antifolterkommission des Europarates führt in regelmäßigen Abständen Kontrollbesuche in den Staaten durch, die zum Europarat gehören. Im Vorfeld derartiger Besuche wird der e.V: regelmäßig aufgefordert Verstöße gegen die Antifolterkonvention des Europarates zu melden. Hier sind wir auf Eure Mithilfe angewiesen. Bitte meldet uns sofort Verstöße gegen die Antifolterkonvention des Europarates, wenn sie Euch persönlich widerfahren sind, damit wir Eure Erfahrungen in unseren Bericht einfließen lassen können. Bitte schickt Eure Erfahrungsberichte an. Ruth Fricke, Mozartstr. 20 B, 2049 Herford, Fax: 05221-86410, mail vorstand@bpe-online.de |
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Soteria AG: Mitstreiter gesuchtAuf der Jahrestagung 2006 haben wir (bisher zu viert) eine Arbeitsgruppe „Soteria“ gegründet. Unser Ziel ist es zum einen Erfahrungsberichte Betroffener und an der Konzeptplanung Beteiligter von bereits bestehender Soteria- Einrichtungen zu sammeln. Darüber hinaus wollen wir die Übertragbarkeit dieses Modells im ambulanten Bereich überprüfen und Alternativen zur medikamentösen Therapie suchen. Wir freuen uns über eure Beteiligung! Schön wäre die Zusammenarbeit per Mail, aber auch Briefe sind willkommen. Kontaktadresse: Soteria AG c/o BPE-Geschäftsstelle, Wittener Straße 87, 44789 Bochum Email: soteria-ag@bpe-online.de |
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Telefonzeiten: Montag bis Donnerstag von 11.00 – 17.00 Uhr unter 0234 / 640 51-02, Fax: -03 Ich stehe denBPE -Selbsthilfegruppen für Vorträge und Arbeitsgruppen zu Psychopharmaka, Psychotherapie und „Ver-rücktheit steuern“ gegen Fahrtkosten (Bahncard 50) zur Verfügung. Ich versuche eine bundesweite Liste von Psychiater/inn/en bzw. Ärzt/inn/en aufzubauen, die deutlich zurückhaltender als der Durchschnitt beim Verschreiben von Psychopharmaka sind, oder die sogar beim Absetzen unterstützen. Bitte teilt mir mit, wenn ihr bei Euch vor Ort so jemand kennt. Ich organisiere bundesweite Seminare, auf denen sich Psychiatrie-Erfahrene zum Thema Psychopharmaka usw. weiterbilden. Interessent/inn/en, die so ein Seminar bei sich vor Ort wollen, bitte bei mir melden. Ein weiteres bundesweites Seminar soll für Psychiatrie-Erfahrene sein, die selber im Rahmen ihrer Selbsthilfeaktivitäten zum Bereich Psychopharmaka beraten wollen. Da hier die Teilnehmer/innen/zahl fünf kaum überschreiten wird, können individuelle Wünsche genau beachtet werden. Selbsthilfegruppen und Landesorganisationen berate ich in allen organisatorischen Fragen. Weitere Informationen unter: BPE , z. Hd. Matthias Seibt, Wittener Straße 87, 44 789 Bochum, 0234 / 640 51-02, Fax: -03 E-Mail der Psychopharmaka-Beratung: Matthias.Seibt@psychiatrie-erfahrene-nrw.de |
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