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Ausgabe
4/2006
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Seminare
am Hölzernen See bei Königswusterhausen Basiswissen Psychopharmaka/Ver-rücktheit
selber steuern.
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Vorbereitung aus Sicht der Teilnehmer Schon im Vorfeld gab es zwischen uns Teilnehmern aus Sachsen einen regen Austausch, wie wir nun wohl aus Zwickau, Leipzig und Dresden am besten anreisen werden. Matthias hatte alles sehr gut vorbereitet, mit dem Tagungsmaterial auch Busauskünfte zum Hölzernen See verschickt, Reiserouten empfohlen, für die besonders langen Verkehrsverbindungen die Anreise bereits am Sonntag ermöglicht. So kamen wir doch alle, ziemlich gespannt, was uns da so erwartet, pünktlich zum Seminarbeginn an. Das sonnige Wetter und die vielen, einladend gestalteten Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien gaben uns Anlass, einen geeigneten „Seminarraum“ im Grünen am See zu suchen. Und das war wirklich eine gute Entscheidung, denn das Thema „Psychopharmaka“, ist an sich hart und berührend genug. Am Dienstagnachmittag kam Bewegung in die Runde: Christina Pürschels AG „Es ist gut, seine Kraft und Möglichkeiten zu spüren“, ein Teil aus der soziodynamischen Bewegungstherapie war ein guter Ausgleich und erzeugte teilweise den Wunsch nach mehr. Die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten wurden natürlich auch ausprobiert. Hartmut und Manfred paddelten gleich am ersten Abend noch über den malerisch gelegenen Hölzernen See. Seine Ufer waren waldreich, Schilfgürtel mit Wasservögeln begrenzten die Uferzonen. Das saubere Wasser lud uns zum Baden ein, die nahe gelegene Gaststätte wurde ebenfalls besucht. Ein recht gutes Angebot an gastronomischer Verpflegung zum Frühstück, Mittag und Abendbrot sorgte für allgemeine Zufriedenheit und Wohlbefinden. Nicht zu vergessen wäre da noch Treff nach der Mittagspause, Matthias besonderes Stärkungsmittel für uns. Mit seiner historischen Kaffeemühle mahlte er eigenhändig einen aromatischen Kaffee, ein Fitnessgetränk für die 2. Seminarrunde. 2. Seminar: Umgang mit schwierigen Situationen und Menschen - erlebten wir erstmal hautnah. Gemeinsam brachten wir es zuwege, uns für unsere Arbeit in der Selbsthilfearbeit zu stärken, in der Gruppe und auf Landesebene. Das für die meisten Selbsthilfegruppen und Landesorganisationen recht schwierige Problem der Finanzen wurde ausführlich und recht umfassend und in Zusammenhang mit der entsprechenden Rechtsform erörtert. Christine war extra aus Regensburg angereist, um sich Rat zu holen. In dieser Woche lernten wir uns doch besser kennen und schätzen: Die
Selbsthilfevertreter aus Sachsen und die Vertreter des BPE e.V. mit
dem Ergebnis: Es gab wohl auch in diesem Seminar keine Frage, die nicht umfassend beantwortet werden konnte. Dafür den Organisatoren ein großes Dankeschön, besonders auch Matthias und Ruth sowie allen Beteiligten für die sehr gute Mitarbeit. Thema für uns war natürlich auch der WPA Kongress 2007 in Dresden. So haben wir uns im Vorfeld schon über Möglichkeiten beraten, wie wir uns als Betroffene vor Ort engagieren können.
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