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 Rundbrief
Ausgabe 2/2007

Psychopharmaka verkürzen die Lebenserwartung

Liebe Mitglieder der Listen,
behauptet hatte ich es schon lang: Wer als 20-Jähriger mit dem Dauerkonsum von Neuroleptika beginnt, verlöre 20 Jahre Lebenserwartung.

Am 25. März schrieb der Newsletter der ALLIANCE FOR HUMAN RESEARCH PROTECTION (AHRP):
A recent survey of eight U.S. state mental health data (1997-2000) found that people treated within the mental health system can expect to have their lives shortened by 25 years--that is a damning tangible outcome measure of systemic failure.
http://www.nccbh.org/SERVICE/ Newsletters/NCNews/Sept06.pdf

Nun haben wir es also schriftlich. Der zitierte Artikel (leider auf Amerikanisch) befindet sich im Anhang oder wird Euch auf Verlangen als pdf-Datei zugesandt.
Die dort zitierte Originalarbeit befindet sich unter:
http://www.cdc.gov/pcd/issues/2006/apr/05_0180.htm
oder im Anhang oder wird Euch auf Verlangen als htm-Datei zugesandt.
Für die, die kein oder nur wenig Englisch können:
„Menschen mit ernsten seelischen Krankheiten sterben 25 Jahre früher als die Durschnittsbevölkerung. Datenbasis sind die Berichte der staatlichen „Mental Health Agencies“ acht amerikanischer Bundesstaaten.
Männliche Nutzer (= consumers) sterben mit 53, weibliche mit 59 Jahren. Den 25 Jahren Differenz liegen zwei Faktoren zu Grunde:
Chronische körperliche Krankheiten, die 15-20 Jahre beitragen und Seelische Krankheiten wie Suizid, die 5-10 Jahre beitragen.
Die Verkürzung der Lebenserwartung scheint sich im Zeitraum 1986 bis 2006 verschlimmert zu haben. Die zum Tode beitragenden (= contributing) Körperkrankheiten sind die selben wie in der US-Durschnittsbevölkerung:
Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, Schlaganfall, chronische Herzkrankheit und Herzinfarkt.“

Freundlich grüßt Matthias Seibt

 

 

Hilfe bei Arger mit Krankenkassen

Wenn sich Krankenkassenweigern, Behandlungskosten zu übernehmen, ist es oft schwer, guten Rat zu bekommen.
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Unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/073 24 83 erhalten Ratsuchende montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr den nötigen Beratungsschein.Auf diesem ist die Adressedes Vertrauensanwalts in ihrer Region verzeichnet.
Mehr Informationen unter: www.medizinrechts..beratungsnetz.de

 

 

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