Um
Bewerbungen wird gebeten!
Die BPE-Jahrestagung 2008 soll vom 10. bis 12.Oktober
in der Jugendherberge Kassel statt unter dem Oberthema: „Angenommen
werden! – Sich selbst annehmen!“ stattfinden. Hierfür suchen wir
Referenten und Arbeitsgruppenangebote zu den nachfolgend näher
beschriebenen Aspekten.
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Die Frage, wie Angehörige, Freunde, Bekannte,
Arbeitskollegen, Vorgesetzte ... und nicht zuletzt die professionell
im Bereich der Psychiatrie Tätigen mit Menschen während und
nach psychischen Krisen und Ausnahmezuständen umgehen, hat
nach den Erkenntnissen der Psychiatrie-Erfahrenen-Selbsthilfe
entscheidenden Einfluß darauf, ob die Betroffenen wieder seelischen
Stabilität erlangen können oder nicht. Ein offener Umgang
von professionell psychiatrisch Tätigen mit akuten Krisen
und deren aktuellen Ursachen, erleichtert es aber auch dem
Betroffenen mit seiner neuen Situation umzugehen, sich mit
den Ursachen seiner Krise auseinander zu setzen, sein Leben
neu zu ordnen und neue Strategien im Umgang mit Konflikten
zu entwickeln.
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Noch immer bestehende gesamtgesellschaftliche
Vorurteile führen dazu, dass Betroffene wie Angehörige versuchen
psychische Krankheitsphasen zu verheimlichen. Bei Betroffenen
führt dies nicht selten zu Verdrängungsprozessen, die eine
Aufarbeitung des Geschehenen und eine Auseinandersetzung mit
sich selbst verhindern. Zu sich selbst zu stehen, so wie man
ist mit seiner ganzen Lebensgeschichte ist eine wesentliche
Voraussetzung dafür auch von andren so akzeptiert zu werden
wie man ist. In und nach akuten Krisen ist das Selbstbewußtsein
der Betroffenen jedoch sehr angeschlagen, darum kommt gerade
dann darauf an, dass die Betroffenen von Ihrem Umfeld incl.
der professionellen Helfer so akzeptiert werden wie sie dann
sind.
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Aufgrund von psychischen Krisen zerbrechen
häufig Ehen, ganze Familien oder Freundschaften, geht der
Arbeitsplatz verloren, wird Eltern das Sorgerecht für Ihre
Kinder entzogen. Das alles sind Prozesse, die einer seelischen
Stabilisierung entgegenwirken, gegebenenfalls sogar eine neue
Krise auslösen.
Ziel der Tagung ist es daher für all diese Bereiche,
oder zumindest einen Großteil davon Lösungsansätze zu entwickeln,
die sowohl die Betroffenen dazu befähigen sich selbst anzunehmen
und an sich und Ihrer seelischen Gesundheit zu arbeiten, als auch
das gesellschaftliche Umfeld dazu befähigt Menschen in und nach
psychischen Krisen so anzunehmen, wie sie sind, unnötige oder
gar schädliche Brüche zu vermeiden.
Wer ein Referat oder eine Arbeitsgruppe anbieten
möchte, melde dies bitte bis zum 31.12.2007 schriftlich bei Ruth
Fricke, Mozartstr. 20 b. 32049 Herford, Fax. 05221-86410, mail:
Ruth.Fricke@t-online.de
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Da die Tagungsdokumentation, die für die BMG-Förderung
zwingend erforderlich ist, im BPE-Rundbrief 4/07 erfolgt, der
auch unter www.bpe-online.de zu lesen sein wird, ist auch Aufgabe
der Referenten und AG-Moderatoren, dafür Sorge zu tragen, dass
das Referat bzw. der AG-Bericht spätestens am 15.11.07 der Rundbriefredaktion
vorliegt.
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