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 Rundbrief
Ausgabe 2/2007

Zum Mitmachen

Rechtshilfefonds für Zwangspsychiatrisierte

Psychopharmaka- und Psychotherapie-Beratung aus Betroffenensicht

BPE-Kulturnetzwerk

AG Heime und andere Wohnformen

Netzwerk Psychiatrie-Erfahrener Profis

Arbeitskreis Forensik

Betreuungsrecht

Antifolterkommission

Gründung AG Recht

Persönliches Budget

Soteria AG

 

Rechtshilfefonds für Zwangspsychiatrisierte

Auf Grund der fortgesetzten und immer zahlreicher werdenden Verstöße psychiatrischer Täter/innen gegen die gültigen Gesetze haben sich die Vorstände des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener e.V. und des Landesverbands PE Nordrhein Westfalen e.V. zur Einrichtung eines Rechtshilfefonds für zwangsweise psychiatrisierte Menschen entschlossen.

Dieser Fonds soll dazu dienen, aussichtsreiche Klagen gegen illegale psychiat-rische Zwangsmaßnahmen oder aussichtsreiche Klagen gegen gesetzwidrige Entscheidungen oder Verfahrensweisen der deutschen Justiz zu unterstützen.

Illegale psychiatrische Zwangsmaßnahme sind z.B. die ambulante Zwangsbehandlung oder die stationäre Zwangsbehandlung ohne richterlichen Beschluss.

Eine rechtswidrige Verfahrensweise der Justiz liegt z.B. vor, wenn bei einer richterlich angeordneten Zwangsmaßnahme, der/die davon Betroffene nicht angehört wird.

Um es klar zu sagen: Die Chancen für den Rechtsweg sind nicht gut. Psychiatrie-Erfahrene haben, egal was passiert ist, fast immer unrecht. Daher brauchen wir eindeutige Fälle. Diese Fälle müssen aktuell sein. Um zu prüfen, ob es ein aussichtsreicher Fall ist, brauchen wir Kopien der wichtigsten Unterlagen. Wir werden pro Jahr nur ein, höchstens zwei Prozesse unterstützen.

Fürs Erste haben wir 4.000,- € zur Verfügung gestellt.
Wer meint, sein/ihr Fall eigne sich, wendet sich bitte an:
BPE, Wittener Str. 87, 44 789 Bochum, vorstand@bpe-online.de
LPE NRW, Wittener Str. 87, 44 789 Bochum, Matthias.Seibt@psychiatrie-erfahrene-nrw.de. Gemeinsames Fax: 0234 / 640 5103
Fragen werden von Miriam 0234 / 68 70 552 oder Matthias 0234 / 640 5102 beantwortet.

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-Kulturnetzwerk:

Im Herbst 2005 ist der erste Aufruf zur Bildung eines BPE-Kulturnetzwerkes erschienen. Inzwischen sind hier in den Rubriken: Malerei, Zeichnen, Fotografie, Collagen, plastisches Gestalten, Kunstgewerbe, Digitale Kunst, Dichtung, Prosa, Musik, Theater, Kabarett und Tanz ca. 60 Einzelpersonen und Gruppen registriert.

Eine Übersicht der Kulturschaffenden wurde unseren Landesorganisationen zur Verfügung gestellt, so dass diese bei der Planung von Veranstaltungen direkt Kontakt aufnehmen können. Aber aus der Kreativität der Netzwerkmitglieder lässt sicher noch vielmehr machen. Deshalb ist in der Zeit vom 31.08.06 bis zum 02.09.06 ein erstes Netzwerktreffen im MARTA (Museum für Architektur, Design und Kunst) in Herford geplant.

Interessenten wenden sich bitte an:
Ruth Fricke Mozartstr. 20 b, 32049 Herford. Tel. + FAX: 05221-86410, mail: Ruth.Fricke@t-online.de

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AG Heime und andere Wohnformen

sucht weitere MitarbeiterInnen.

Interessierte wenden sich an:
Doris Steenken,Spindelstr.26b, 49080 Osnabrück, Email: doris_steenken@yahoo.de
oder
Klaus Lauplicher, Am alten Sportplatz 10, 89542 Herbrechtingen Email: k.lauplicher@t-online.de

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Netzwerk Psychiatrie-Erfahrener Profis:

Seit dem Herbst 2005 gibt es ein Netzwerk Psychiatrie-Erfahrener Profis im . Hier diskutieren Professionelle aus dem Bereich der Psychiatrie und Medizin darüber wie sie ihre Doppelrolle nutzbringend in die -Arbeit einbringen können, aber auch über ihre besondere Rolle am Arbeitsplatz. Evtl. kann sich im Laufe der Zeit aus diesem Netzwerk auch ein wissenschaftlicher Beirat für den entwickeln.

Interessenten wenden sich bitte an:
Kontaktadresse: Christine Pürschel, Hanns-Eisler-Str. 54, 10409 Berlin, Tel.: 030-424 17 18 Fax: 030-420 85 416 mail: tine.puerschel@t-online.de

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Arbeitskreis Forensik:

Hier arbeiten zur Zeit Fritz Schuster und Norbert Südland überwiegend in der Einzelfallbetreuung. Unterstützung wäre dringend erforderlich. Wünschenswert wäre es, wenn es in jedem Bundesland wenigstens einen Ansprechpartner für den Bereich Forensik, gegen würde, denn die Maßregevollzugsgesetze sich Landesgesetze. Außerdem würde die räumliche Nähe eine direkte Kontaktaufnahme mit den Betroffenen erleichtern.

Interessenten wenden sich bitte an:
Fritz Schuster, Wildermannstr.70, 45659 Recklinghausen, Tel/Fax: 02361-14 1 86. mail: Kontakt-info@bpe-online.de

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Betreuungsrecht

Wir suchen Fallberichten über die Einrichtung rechtlicher Betreuungen, Uns ist bekannt, dass Betroffene ohne Ihr Wissen und hinter Ihrem Rücken ausgehorcht wurden, bevor eine gesetzliche Betreuung eingerichtet wurde. Um diese Praxis zu stellen, brauchen wir dringend Fallbeispiele, die wir dann auch in einer Dokumentation veröffentlichen könnten.
Einsendungen zu diesem Thema an Ruth Fricke, Herford Mozartstr.20 b, Tel + FAX 05221-86410, mail: Ruth.Fricke@t-online.de

Antifolterkommission

Liebe Mitglieger, die Antifolterkommission des Europarates führt in regelmäßigen Abständen Kontrollbesuche in den Staaten durch, die zum Europarat gehören. Im Vorfeld derartiger Besuche wird der e.V: regelmäßig aufgefordert Verstöße gegen die Antifolterkonvention des Europarates zu melden. Hier sind wir auf Eure Mithilfe angewiesen. Bitte meldet uns sofort Verstöße gegen die Antifolterkonvention des Europarates, wenn sie Euch persönlich widerfahren sind, damit wir Eure Erfahrungen in unseren Bericht einfließen lassen können.

Bitte schickt Eure Erfahrungsberichte an. Ruth Fricke, Mozartstr. 20 B, 2049 Herford, Fax: 05221-86410, mail vorstand@bpe-online.de

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Gründung AG Psychiatrie Recht

Recht haben und Recht bekommen sind, wie bekannt, unterschiedliche Dinge. Zum Nachteil der Betroffenen kennen die meisten Ärzte, Betreuer und auch viele Anwälte und Amtsrichter oft die Rechtslage nicht genau. Auch in Betroffenkreisen ist die Rechtslage zu wenig bekannt. Wer sich intensiv damit auseinandersetzen möchte ist in der AG herzlich willkommen und kann sich an Joshua wenden (siehe Kontakt).

Folgende Fragen werden die AG beschäftigen:
Verstoßen Gesetze gegen Grund- und Menschenrechte?
Wie lässt sich die Rechtslage verbessern?
Wie kann über die häufig durch Rechtsprechung festgestellte Rechtlage besser informiert werden?

Ein bundesweites Treffen ist für die BPE Jahrestagung in Kassel im Oktober geplant.

Kontakt: Tel./Fax.: 02052/6468 oder ag-pr@gmx.de Post: AG Psychiatrie Recht c/o BPE Geschäftsstelle, Wittener Str. 87, 44789 Bochum

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Persönliches Budget

Ab 1.1.2008 wird das Persönliche Budget (PB) bundesweit eingeführt. Informatinen in Form eines Vortrages & Diskussion stelle ich zur verfügung. Rheinland Pfalz hat das PB 1998 weltweit erstmals eingeführt. ich habe das PB seit 2001. Beispiele sind zu finden auf der BPE-Homepage: „Gemeindpsychiatrie“ (http://www.bpe-online.de/1/aktuelles.htm)

Kontakt: Farnz-Josef Wagner, Gartianstr.4, 54294 Trier, Tel./Fax: 0351/17 079 67 Mail: f.j.wagner@gmx.de

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Soteria AG: Mitstreiter gesucht

Auf der Jahrestagung 2006 haben wir (bisher zu viert) eine Arbeitsgruppe „Soteria“ gegründet. Unser Ziel ist es zum einen Erfahrungsberichte Betroffener und an der Konzeptplanung Beteiligter von bereits bestehender Soteria- Einrichtungen zu sammeln. Darüber hinaus wollen wir die Übertragbarkeit dieses Modells im ambulanten Bereich überprüfen und Alternativen zur medikamentösen Therapie suchen.

Wir freuen uns über eure Beteiligung! Schön wäre die Zusammenarbeit per Mail, aber auch Briefe sind willkommen.

Kontaktadresse: Soteria AG c/o BPE-Geschäftsstelle, Wittener Straße 87, 44789 Bochum Email: soteria-ag@bpe-online.de

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Psychopharmaka- und Psychotherapie-Beratung aus Betroffenensicht

Telefonzeiten: Montag bis Donnerstag von 11.00 – 17.00 Uhr unter 0234 / 640 51-02, Fax: -03

Ich stehe denBPE -Selbsthilfegruppen für Vorträge und Arbeitsgruppen zu Psychopharmaka, Psychotherapie und „Ver-rücktheit steuern“ gegen Fahrtkosten (Bahncard 50) zur Verfügung.

Ich versuche eine bundesweite Liste von Psychiater/inn/en bzw. Ärzt/inn/en aufzubauen, die deutlich zurückhaltender als der Durchschnitt beim Verschreiben von Psychopharmaka sind, oder die sogar beim Absetzen unterstützen. Bitte teilt mir mit, wenn ihr bei Euch vor Ort so jemand kennt.

Ich organisiere bundesweite Seminare, auf denen sich Psychiatrie-Erfahrene zum Thema Psychopharmaka usw. weiterbilden. Interessent/inn/en, die so ein Seminar bei sich vor Ort wollen, bitte bei mir melden.

Ein weiteres bundesweites Seminar soll für Psychiatrie-Erfahrene sein, die selber im Rahmen ihrer Selbsthilfeaktivitäten zum Bereich Psychopharmaka beraten wollen. Da hier die Teilnehmer/innen/zahl fünf kaum überschreiten wird, können individuelle Wünsche genau beachtet werden.

Selbsthilfegruppen und Landesorganisationen berate ich in allen organisatorischen Fragen.

Weitere Informationen unter:

BPE , z. Hd. Matthias Seibt, Wittener Straße 87, 44 789 Bochum, 0234 / 640 51-02, Fax: -03

E-Mail der Psychopharmaka-Beratung: Matthias.Seibt@psychiatrie-erfahrene-nrw.de

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