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 Rundbrief
Ausgabe 4/2007

[Der Artikel von Dan Taylor stammt aus: Peter Lehmann / Peter Stastny (Hg.): „Statt Psychiatrie 2“, Berlin / Eugene / Shrewsbury: Antipsychiatrieverlag 2007, S. 352 – 358, und wurde dem BPE-Rundbrief freundlicherweise von Peter Lehmann zur Verfügung gestellt.]

Dan Taylor war Gast bei unserer Jahrestgung in Kassel, mit erschreckenden Bildern einer von der W.H.O. gesponserten DVD

Dan Taylor MindFreedom Ghana
Unser Kampf um humane Lebensbedingungen für Psychiatriebetroffene

In Ghana gibt es drei große psychiatrische Kliniken. Die Psychiatrische Klinik Accra in unserer Hauptstadt ist fast hundert Jahre alt, hat 24 Stationen mit momentan knapp 1200 PatientInnen und wurde von der britischen Kolonialregierung im Gefängnisstil gebaut, um PatientInnen dort unterzubringen, die als wild oder unkontrollierbar galten. Die hohen Wände und andere Gefängnissymbole stehen noch immer als schmerzliche Erinnerung daran, wie Men-schen mit schweren psychischen Leiden – die man hier als »Geisteskranke« bezeichnet – zu Kolonialzeiten behandelt wurden. Alle drei Kliniken sind im Süden von Ghana. So müssen alle PatientInnen zur Behandlung aus den nördlichen und mittleren Landesteilen in den Süden gebracht werden.

Über Psychiatriebetroffene in Ghana
Viele Ghanaer glauben, psychiatrische Probleme zu haben bedeutet, dass man die Götter beleidigt hat. Deshalb rennen sie zu Heiligenschreinen und in spirituelle Camps, bevor sie zur Klinik kommen. Gebildete und Ungebildete tun das gleichermaßen. Sie übersehen häufig, dass Stress und Überarbeitung zu Depressionen und verschiedenen anderen psychischen Lei-den führen können. Menschen in der Mode- und Designindustrie beispielsweise brechen häufig bei festlichen Anlässen oder zu Zeiten wie Weihnachten zusammen.

Die übliche Situation von PatientInnen
Es gibt so viele Fälle von Misshandlung von Menschen in verrücktem Zustand innerhalb der Gemeinden, dass der Platz hier nicht reicht, um sie aufzuzählen. In ein paar Fällen, die ich nennen kann, handelte es sich um Steinigung und das Bewerfen von Menschen in psychischen Ausnahmesituationen mit gefährlichen Gegenständen, um Verspottung, Verhöhnung und Be-schimpfung sowohl durch Erwachsene als auch durch Kinder. Ein weiterer Verstoß gegen die Rechte und Würde dieser Menschen ist die Verrichtung niederer, aufwändiger und unbezahlter Arbeit. Ihr einziger Lohn sind Essensreste, die man sonst nur Tieren gibt.
Manchmal ketten Angehörige die PatientInnen an oder schicken sie zu Götzenschreinen oder in spirituelle Camps, wo man sie der glühenden Sonne aussetzt, wenn sie unkontrollierbar oder wild werden. Die Ketten können Wunden verursachen, die ohne schnelle Behandlung zu Tetanusinfektionen und in manchen Fällen zu Wundbrand führen, was Amputationen oder gar den Tod der Betroffenen nach sich zieht.
PatientInnen der Aufnahmestationen erhalten dreimal täglich Essen, zusätzlich gibt es Früchte. Allerdings ist meistens kein Geld für ausreichendes Essen und Früchte vorhanden. Dann müssen Angehörige und FreundInnen Nahrungsmittel mitbringen, um das vorhandene Angebot zu ergänzen. Wer keine Angehörigen hat, die sich kümmern, neigt dazu, heimlich oder mit Gewalt nach draußen zu kommen, um dort nach zusätzlichem Essen zu suchen.
Die Kliniken müssen manche PatientInnen mit Kleidung versorgen, wenn deren Angehörige bei der Einweisung nichts mitbringen. Dies betrifft hauptsächlich warme Kleidung. Manchmal ist allerdings keine Kleidung vorhanden und PatientInnen müssen fast nackt oder in zerfetzten Sachen herumlaufen.
Malaria ist in den Tropen eine Pandemie, Vorbeugung und Schutz sind dringend notwendig. Meistens können die Kliniken keine Insektizide oder Moskitonetze bereitstellen zum Schutz vor den Mücken, die Malaria verbreiten. Deshalb ziehen sich die meisten PatientInnen die Krankheit zu, und wenn sie nicht sofort behandelt werden, führt das zu Komplikationen oder zum Tod.
Es ist erbärmlich, berichten zu müssen, dass manche PatientInnen auf dem Boden oder auf ausgelegten Matten schlafen müssen, weil die Stationen nicht genug Betten haben. In manchen Fällen, wenn auf der Station nicht genug Platz ist, müssen PatientInnen auf dem Balkon schlafen, wodurch sie den Launen des Wetters und Mückenstichen mit potenziell tödlichen Folgen ausgesetzt sind. Abgesehen von diesen elenden Verhältnissen müssen die PatientInnen mit Plagen wie Ratten, Mäusen, Kakerlaken usw. leben.

Über MindFreedom Ghana
Unsere Gruppe MindFreedom Ghana (MFGh) wurde 2004 von Nii Lartey Addico, Dan Taylor und Janet Amegatcher gegründet. Wegen begrenzter Mittel arbeiten wir derzeit (August 2007) hauptsächlich in Accra. MFGh hat ungefähr zwanzig Mitglieder, Psychiatriebetroffene und andere. Es sind Menschen mit unterschiedlichem Bildungsgrad, unter anderem Juristen, Psychologen, Marketing-Fachleute, Lehrer und Bauern. Die Finanzierung unserer Aktivitäten kommt von den Mitgliedern und von Spenden. Unsere Anerkennung als Nichtregierungsorganisation erhielten wir im November 2005.
Wir planen landesweit zu operieren, sobald sich unsere finanzielle Situation verbessert. Es muss betont werden, dass unzureichende Finanzen unsere Arbeit nicht gerade leicht machen. Alle Bemühungen der Organisation sind auf die Verbesserung der psychischen Gesundheit und besonders des Lebens von Psychiatriebetroffenen in Ghana ausgerichtet.

Unsere Ziele sind:
• Menschen mit schweren psychischen Leiden darin zu unterstützen, die Behandlung zu bekommen, die sie möchten, oder vor einer Behandlung zu schützen, die sie nicht möchten,
• ein Forum zur Besprechung der Bedürfnisse und Belange von Psychiatriebetroffenen zu schaffen und anzubieten,
• Rehabilitationsformen für Menschen zu unterstützen, die sich von schweren psychischen Leiden und psychiatrischer Behandlung erholen, die sozialen, moralischen und wirtschaftlichen Verhältnisse von Psychiatriebetroffenen zu verbessern und ihnen helfen, mit dem Stigma umzugehen, unter dem sie leiden,
• die Entwicklung und Einführung von Bildungsaktivitäten zur Verhinderung von Umständen, die zu schweren psychischen Leiden führen können,
• Aktivitäten und Systeme zu fördern, die Menschen mit psychischen Behinderungen ein Gefühl der Zugehörigkeit zu einer größeren Gesellschaft und Akzeptanz geben,
• für Konditionen einzutreten, die ihre Menschenrechte und ihre Würde nicht verletzen.

Unser Programm beinhaltet
Beratung
Organisation von öffentlichen Foren zur Sensibilisierung für psychische Leiden und psychiatrische Behandlung sowie zur Änderung der Einstellung der Gesellschaft gegenüber Psychiatriebetroffenen

Angebot von Beratungsdiensten für Psychiatriebetroffene
Angebot von materieller Unterstützung und anderen Hilfen für Psychiatriebetroffene und deren Familien
Bildung von »Clubs der Freunde und Freundinnen psychosozial Benachteiligter« in Schulen und Gemeinden
Einbeziehen der Öffentlichkeit mit Informationen zur Forschung, Artikeln und Publikationen über psychosoziale Probleme, Selbsthilfe Psychiatriebetroffener und Alternativen zur Psychiatrie
Förderung der Rechte und Würde von Psychiatriebetroffenen
Organisation von Prävention in der Gemeinde hinsichtlich schwerer psychischer Leiden
Beitrag zur Bereitstellung von Beschäftigungstherapie für Psychiatriebetroffene.
Einige andere in letzter Zeit von MFGh durchgeführte Initiativen waren das erste »Mad Pride Event Ghana« im Juli 2006 und ein Symposium. Während des Mad Pride Events, das unter dem Motto »Freie Geister, entspannt euch!« lief, organisierten wir Aktivitäten wie Radio- und TV-Diskussionen und Gemeindekundgebungen. Der Höhepunkt war eine Straßendemonstration mit circa 300 Leuten, an deren Ende dem Gesundheitsminister von Ghana eine Petition übergeben wurde.
Wir hatten bisher einige Erfolge bei der Beratung von Menschen mit Depressionen und schafften es, sie aus ihrer düsteren Stimmung und ihrem Abwärtstrend herauszuholen; wir förderten die Kompetenzbildung bei Psychiatriebetroffenen, und erhielten Anerkennung von der Regierung, wir haben ein gutes Arbeitsverhältnis mit ExpertInnen, arbeiten mit lokalen und internationalen Organisationen im Bereich der Behindertenarbeit zusammen und nehmen an den lokalen Treffen der Behindertenbewegung teil.
Unser Hauptziel ist es, Rehabilitationssysteme zu entwickeln und bereitzustellen, um Psychiatriebetroffene wieder in die Gesellschaft zu integrieren und ihnen eine würdige und zukunftsfähige Existenz zu sichern. Ein Beispiel für unsere Arbeit ist die Unterstützung einer Frau, die sonst wegen fehlendem psychosozialem Beistand in unserem Land wahrscheinlich verloren gewesen wäre. Ihr Name ist Abena Nyarko, sie kommt aus Agona Nyarkrom, einem circa 55 km von Accra entfernten Dorf. Sie war nach Accra gezogen, um dort als Tellerwäscherin in einem Restaurant zu arbeiten. Da Abena sich kein eigenes Zimmer leisten konnte, zog sie bei einem Freund ein, der in einem Kiosk hauste. Sie verliebte sich in einen Automechaniker, der auch in der Gegend lebte. Kurz darauf wurde sie schwanger. Als sie das ihrem Freund erzählte, entzog er sich einfach seiner Verantwortung. Zweimal schlug er Abena zusammen, als sie ihn um Geld für den Besuch einer Beratungsstelle für Schwangere bat. Mit ihrem mageren Gehalt und ohne Angehörige in Accra, die sie unterstützen konnten, musste sie die schwierigen Monate ihrer Schwangerschaft überstehen. Kurz nach der Geburt im April 2005 bekam sie große finanzielle Schwierigkeiten, sie hatte nicht genug Geld, um Essen für das Baby zu kaufen. Sie musste betteln gehen. Zudem wurde Abena kurz nach der Geburt ihres Kindes vom Restaurant entlassen. In all diesen massiven Schwierigkeiten hatte sie einen psychischen Zusammenbruch. Sie wurde von barmherzigen Samaritern gefunden und in die Klinik gebracht, jemand bot ihr an, sich vorübergehend um das Baby zu kümmern. Als unsere Mitglieder Abena trafen, hatte sie sich gut von ihrem Zustand erholt und erinnerte sich an jeden Aspekt ihres Familienhintergrunds und ihres Privatlebens. Sie sollte aus der Klinik entlassen werden, aber da kein Angehöriger gekommen war und sie aus Angst, wieder grundlos misshandelt zu werden, die Klinik nicht verlassen wollte, blieb sie. Nach Beratung durch unsere Mitglieder entschied sich Abena, die Klinik zu verlassen und zurück in ihr Dorf zu ziehen. Es wurde auch durchgesetzt, dass sie ihr Kind wiederbekommt. Als Arbeit, von der sie gerne leben würde, nannte sie den Handel mit Lebensmitteln wie Süßkartoffeln, Kochbananen, Maniok und Mais. MFGh schaffte es, von seinen Mitgliedern umgerechnet 336 € zu sammeln, mit denen Abenas Fahrt in ihr Dorf bezahlt und das Startkapital für ihr Handelsunternehmen aufgebracht werden konnte. Wir freuen uns, dass Abena in ihrem Heimatort mit Freude wieder aufgenommen wurde und inzwischen fleißig Handel treibt.
Wir von MFGh sind sehr stolz und ermutigt, dass wir dieser jungen Frau helfen konnten, deren Leben ansonsten schuldlos ruiniert gewesen wäre. Unsere innere Zufriedenheit (mit unserer Arbeit) könnte natürlich zunehmen, vor allem wenn auch unsere Finanzen besser werden und wir dementsprechend Unterstützungsarbeit leisten können.
MFGh hat kurzfristig die Absicht, sich um Personen wie Abena zu kümmern, indem wir sie beim Kampf um ihrem alten Arbeitsplatz oder bei der Suche nach einem neuen Job unterstützen. MFGh wird starke Fürsprache für die Menschenrechte von Menschen mit psychosozialen Behinderungen üben.
Auf lange Sicht wollen wir ein Tageszentrum errichten, wo wir für Mitglieder Freizeitangebote und Beschäftigungstherapie anbieten. Es soll eine Bücherei und landwirtschaftliche Aktivitäten geben, außerdem Transportmöglichkeiten, um den Betroffenen den Weg zum Tageszentrum und zurück zu erleichtern. Dies ist Teil unserer Integration von Psychiatriebetroffenen, die bei den Aktivitäten – Zimmerei, Körbeflechten, Nähen, Handarbeit usw. – mit der Zeit auch andere Betroffene kennenlernen werden. Das Tageszentrum soll auch als Freizeitzentrum dienen, es soll eine Bücherei und ein Computerzentrum beherbergen, hier soll man spielen und sich in anderen Formen unterhalten können. Allerdings soll das Zentrum möglichst nicht als Unterkunft dienen. In Extremfällen kann jedoch Rücksicht auf Betroffene genommen werden, die jeglichen Kontakt zu Angehörigen verloren haben und ansonsten verloren wären.
Wir planen, mit ähnlich arbeitenden lokalen und internationalen Organisationen Informationen auszutauschen und Studienbesuche durchzuführen, um Erfahrungen zu sammeln und zu teilen. Mit dem Ziel, Psychiatriebetroffenen zu helfen, bemüht sich MFGh lokal und international um den Aufbau von Beziehungen mit gleichgesinnten Organisationen zur Absprache der Aktivitäten und zur Entwicklung verschiedener Formen der Zusammenarbeit.
Unsere zukünftigen Schwerpunkte werden die Menschenrechte und Würde von Psychiatriebetroffenen sein: Sicherstellen, dass die Öffentlichkeit sich auf ihre Belange und Probleme einstellt, Gelder aufbringen, um die Aktivitäten von MFGh zu ermöglichen und erleichtern, und dafür sorgen, dass die Fähigkeiten von Betroffenen anerkannt und sinnvoll umgesetzt werden.

Adresse:
MindFreedom Ghana, P.0. Box CT3415
Cantonments – Accra, Ghana
Tel. +233 20 211 2228 / +233 277 483 188 / +233 277 421 207, Fax +233 21 760 142, E-Mail: mindfreedomghana@yahoo.co.uk

 

Peter Lehmann / Peter Stastny (Hg.):
Statt Psychiatrie 2
1993 erschien „Statt Psychiatrie“, herausgegeben von Kerstin Kempker und Peter Lehmann. Der Mitherausgeber im völlig neuen „Statt Psychiatrie 2“ vierzehn Jahre danach ist Peter Stastny, Associate Professor der Psychiatrie am Albert Einstein College of Medicine im New Yorker Stadtteil Bronx. Dort leitete er in Zusammenarbeit mit Menschen, die persönliche Krisen und psychiatrische Interventionen überstanden haben, staatlich geförderte Forschungsprojekte in den Bereichen Arbeitsplatzsicherung, soziale Unterstützung und Selbsthilfe, wodurch sich eine offensichtlich fruchtbare Zusammenarbeit zwischen ihm und der Betroffenenbewegung entwickelte. Zudem ist er Gründungsmitglied des Internationalen Netzwerks für Alternativen und Recovery, in dem sich weltweit Alternativprojekte zusammengeschlossen haben. So konnte er zu einer beträchtlichen Erweiterung Ades Spektrums von „Statt Psychiatrie“ beitragen, dem großen Buch über Alternativen zur Psychiatrie in aller Welt. Psychiatriebetroffene, MedizinerInnen, TherapeutInnen, JuristInnen, SozialwissenschaftlerInnen, PsychiaterInnen und Angehörige von allen Kontinenten berichten darin von ihrer alternativen Arbeit, ihren Zielen, Erfahrungen und Erfolgen. Das Buch informiert umfassend über aktuelle Ansätze von Selbsthilfe und Alternativen im Falle akuter Verrücktheit sowie Wege zu einer Behandlung, die die Menschenrechte respektiert. Das Buch ist voller spannender Beiträge, und vermutlich konnte niemand anders als das Herausgeberduo es schaffen, weltweit so geeignete AutorInnen zu finden. Fast alle, die international Rang und Namen haben, sind dabei, von Volkmar Aderhold über Dorothea Buck, Maths Jesperson, Kate Millett bis hin zu David Oaks, Marius Romme und Robert Whitaker. Einzelne Themen: Individuelle Alternativen – Naturheilkunde – Intervoice für Stimmenhörer – Bewegung und Kunst statt Psychiatrie – Gruppen für Menschen mit außergewöhnlichen Überzeugungen – Recovery, Empowerment und Erfahrungswissen – Soteria – Das Berliner Weglaufhaus – Second Opinion Society – Alternative Traumahilfen – Krisenherberge Ithaca – Das Windhorse-Projekt – Hotel Magnus Stenbock – Psychotherapie statt Psychiatrie – Offene Dialoge in Westlappland – Kinder und Jugendliche in psychosozialer Not – Arbeiten mit Minderheiten – Menschen mit Demenz begleiten – Männer und Psychiatrie – Selbstbestimmung und Einbeziehung von Angehörigen – MindFreedom International – MindFreedom Ghana – Juristische Hebel zur Durchsetzung von Alternativen – Selbsthilfe im Zeitalter des Internet – Paradigmenwechsel – PSYCHEX – Der personenbezogene Ombudsman – Vorausverfügungen – Betroffenenkontrollierte Forschung – Schulung von Psychiatriebetroffenen ... Kartoniert, 448 Seiten, ISBN 978-3-925931-38-3. Berlin / Eugene / Shrewsbury: Antipsychiatrieverlag 2007. € 24.90

Klaus Dienert

 

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