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Protokoll
von der MV des BPE e.V. am 20.10.2007
Beginn
17.20 Uhr
Top
l
Begrüßung der
Teilnehmer durch Peter Weinmann.
Top2
R. Neugebauer und Dr. R. Böhme werden als Protokollanten gewählt,
einstimmig bei 2 Enthaltungen.
Als Versammlungsleitung wird gewählt:
für das l. Drittel Peter Weinmann,
für das 2. Drittel Ruth Fricke und
für das 3. Drittel Matthias Seibt mit l Gegenstimme und l Enthaltung.
Top 3: Regularien
a) Antrag Seite 9 (Anschubfinanzierung für Newsletter) von Kalle
Pehe soll getauscht werden mit Antrag Seite 10 (Herstellung von
Info-Material) von Renate Bauer.
Antrag wird angenommen mit l Gegenstimme und 5 Enthaltungen.
b) Die „Geschäftsordnung für die BPE - Mitgliederversammlung“
wird einstimmig angenommen- ohne Gegenstimme, ohne Enthaltung.
c) Die geänderte Tagesordnung wird genehmigt - einstimmig bei
2 Enthaltungen.
Top 4: Bericht des Vorstandes
Der Tätigkeitsbericht des Vorstandes liegt in schriftlicher Form
vor, er wird von Ruth Fricke ergänzt mit einem
Bericht über die Gedenkveranstaltung am 01.09.07 in Berlin.
Top 5: Bericht über Geschäftstelle und Psychopharmakaberatung
Matthias Seibt (Psychopharmaka - Beratung) schriftlicher Bericht
im nächsten Rundbrief vorgesehen.
Matthias hat auswärtigen Termin in Bad Hersfeld wahrgenommen,
zwei weitere sind im neuen Jahr geplant, die Finanzierung seiner
Stelle läuft am 31.03.08 aus.
Landesverbands- Beratung geht weiter für Hessen und Bayern.
Aktivitäten zur Patientenverfügung (Landtagsabgeordnete, MdB wurden
angesprochen)
Miriam Krücke (Geschäftsstelle) Beratungsbedarf nimmt zu, Arbeit
ist nicht mehr zu schaffen in zweimal 5h Arbeitszeit.
Bericht
des Vorstandes und der Geschäftsstelle werden diskutiert und einstimmig
angenommen. Unterlagen von BASTA werden von Info-Stand der Geschäftsstelle
in Flur der DJH entfernt auf Antrag von Reinhold Sager.
Top
6 Kassenbericht
Elke Bücher erläutert den schriftlich vorliegenden Kassenbericht.
Knapp 5000 € wurden aus dem Vermögen im letzten Haushaltsjahr
ausgegeben, es stehen allerdings noch Beitragszahlungen von Mitgliedern
für 2007 aus. Rücklastschriften sind zu teuer.
Pause
18.35 Uhr bis 19.50 Uhr
Top7
Kassenprüfung
Aussagen der Kassenprüfer: Belege wurden stichpunktartig
überprüft. Dabei ergab sich, dass die Kasse gut geführt wurde
und in Ordnung ist.
Top 8 Aussprache
a) Reinhold Sager empfiehlt, dass der geschäftsführende Vorstand
eine Empfehlung an die Sozialausschüsse des Bundestages schreiben
soll, dass arbeitslose PE besser gefördert werden, Vorstand will
neue Gesetzeslage abwarten.
b) Uschi Zingler und Annette Lorenz beanstanden das Wort „Verbrecher“
im Rundbrief 3/2007 im Artikel über die Psychiatrie- Enquete.
Es kommt zu allgemeiner Diskussion. Einige finden die Wortwahl
im Zusammenhang zulässig. Ruth Fricke und Reinhard Woijke rufen
zu Leserbriefen auf, wenn man sich über Artikel oder sonst etwas
im Rundbrief ärgert. Martin Urban fordert dazu auf, wirkliche
„Straftaten“ anzuzeigen, aber nicht zu verallgemeinern.
c) Projekte des Künstler-Netzwerkes sind erwünscht, nachdem die
Kunstschule im letzten Jahr wegen zu wenigen Anmeldungen abgesagt
werden musste. Man sucht derzeit Kontakt zu anderen Trägern, um
mit ihnen zusammen eine Kunstschule zu organisieren. Karla Kundisch
will 2008 eine Treffen des Kulturnetzwerkes in Dresden organisieren.
Top 9 Haushaltsplan 2008
Elke und Miriam erklären Haushaltsplan 2008 und Inhalt und finanziellen
Rahmen für das neue Projekt, das bei der „Aktion Mensch“ beantragt
wurde.
Auf Antrag von Regina Kucharski werden 1000 € für die Forensik
im Haushaltsplan angesetzt, das zusätzliche Geld soll aus der
zweckgebundenen Spende genommen werden. (Von der Versammlung beschlossen
mit 28 ja-Stimmen, 18 nein-Stimmen und 5 Enthaltungen)
Der geänderte Haushaltsplan wird einstimmig angenommen, ohne Enthaltung,
ohne Gegenstimme
Top 10 Entlastung des Vorstandes
Peter Weinmann stellt den Antrag, den Vorstand zu entlasten.
Der Antrag wird mit l Gegenstimme angenommen, ohne Enthaltung.
15
min Pause: 21.50 Uhr bis 22.05 Uhr
Top
11 Satzungsänderungen und Anträge
- Änderung §4 der
Satzung. Angenommen. 39 ja- l nein - l Enthaltung
- Änderungen § 5,
§11, §12 gemeinsam abgestimmt. Angenommen mit 46 ja - l nein
-1 Enthaltung.
- Änderungsantrag
von Wagner/Lehmann (Vorstandsarbeit soll nur ehrenamtlich erfolgen)
abgelehnt mit 9 ja - 38 nein und 5 Enthaltungen
- Antrag Laupichler/Vorstand
(Prüfen, ob Antrag auf neue Psychiatrie-Enquete sinnvoll) angenommen,
bei 4 Enthaltungen und l Gegenstimme. Eine Kommission wird vorgeschlagen,
die bis zur nächsten Sitzung des geschäftsfuhrenden Vorstandes
Erfolgsaussichten für solch einen Antrag prüfen soll. In der
Kommission sind Klaus Laupichler, Ruth Fricke, Reinhild Böhme,
Jochen Glaubrecht, Anke Schmitt, Matthias Seibt. Kommissionsmitglieder
einstimmig bestätigt - ohne Enthaltungen.
- „Grundsätze zu
psychiatrischen Erkrankungen“. Für alle 5 Punkte besteht offensichtlich
noch Diskussionsbedarf. Entscheidung wird daher vertagt. Reinhild
mailt den Text nochmals an alle Mitglieder des Gesamtvorstandes.
- Antrag Renate Bauer/Heide-Karen
Hirsch/ Brigitte Brooke (Geld bereitstellen für Erstellung von
Info-Material) wird abgelehnt mit 3 ja -22 nein - 17 Enthaltungen.
- Antrag Wagner (Rundbrief-Abos
anbieten für Nicht-Mitglieder) abgelehnt mit 0 ja. 2 Enthaltungen
und vielen nein.- Stimmen.
- Antrag Vicky (Aufwandsentschädigung
für die Rundbriefredaktion) angenommen. Viele ja-Stimmen, 0
nein + 2 Enthaltungen.
- Antrag Schellenberg
(Unterstützung von Frau C. durch den BPE) - vertreten von Martin
Urban. angenommen mit 15 ja, 6 nein und 20 Enthaltungen.
Antrag
von Kalle Pehe (Anschubfinanzierung für Newsletter) kann aus Zeitgründen
nicht behandelt werden.
Ende
24 Uhr

Bericht
Matthias Seibt für die BPE-Mitglieder
Bochum, den 15.11.07
Organisationsberatung der hessischen Psychiatrie-Erfahrenen
War nur noch gelegentlich nötig.
Organisationsberatung der niedersächsischen Psychiatrie-Erfahrenen
Regelmäßige Teilnahme an den monatlichen Telefonkonferenzen.
Organisationsberatung der bayrischen Psychiatrie-Erfahrenen
Teilnahme an einer Mitgliederversammlung (vorher an der Vorstandssitzung).
Teilnahme am ersten bayrischen Selbsthilfetag in Augsburg. Gelegentliche
Telefonate mit einem Vorstandsmitglied.
Vorträge und Weiterbildungen
Fanden in großer Zahl statt.
Herausheben möchte ich die von den Bad Hersfelder PE organisierte
Weiterbildung. In dieser kleinen Stadt in Hessen fanden fast 30
PE den Weg in das Seminar Basiswissen PP. Ein gutes Beispiel,
was möglich wird, wenn man sich auf die Arbeit vor Ort konzentriert.
Beratung
Ich hatte 18 Stunden Telefonzeit in der Woche, war manchmal auch
außerhalb dieser Zeit erreichbar. Der größte Teil der Anrufer/innen
kam über das Internet, der zweitgrößte über den BPE-Erstkontakt,
an dritter Stelle standen die Leute, die Aktive vor Ort an mich
vermittelten.
Zwei Drittel der Anrufer bzw. Schreiber waren selbst betroffen,
ein Drittel waren Angehörige von Menschen, die Psychopharmaka
nehmen.
Das nach Psychopharmaka am meisten nachgefragte Thema war Betreuung
/ Zwangsunterbringung / Zwangsbehandlung. Dieses Thema ist
Inhalt des neuen Antrags an die Aktion Mensch. Falls der
Antrag bewilligt wird, werden Miriam und ich auf zusammen 1,5
Stellen drei Jahre lang Strukturen aufbauen, die die Rechtsposition
Psychiatrie-Erfahrener stärken.
Es gibt unter
www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de,
dort „Juristisches“ Papiere zu rechtlichen Themen.
Spätdyskinesien und andere Schäden
Auch im letzten Jahr hatte ich wieder mit vielen durch Neuroleptika
und andere Psychopharmaka geschädigten Menschen zu tun. Die Öffentlichkeitsarbeit
zum Prozess von Tanja Afflerbach aus der Nähe von Siegen bewirkt,
dass sich verstärkt geschädigte Menschen meldeten.
Zwei weitere Prozesse in Schwerte und Unna befinden sich in der
Vorbereitungsphase.
Die Öffentlichkeitsarbeit im „Fall Tanja Afflerbach“ macht weiter
Fortschritte. Wir brauchen dringend Unterstützer/innen in allen
Bereichen. Verteilt bitte das Prozessflugblatt.
Erfreulich ist, dass die Berichterstattung der Massenmedien zum
Thema Pharmaindustrie in den letzten fünf Jahren zunehmend kritischer
wird.
Ärzteliste
Entweder die Empfehlungen waren nicht sonderlich fundiert (Einzelerfahrungen)
oder die empfohlenen Ärzt/inn/e/n waren total überlaufen. Ich
empfehle, die resultierenden Empfehlungen nur BPE-Mitgliedern
zugänglich zu machen. Ansonsten sind diese Ärzte bald so überlaufen,
dass sie nicht mehr empfehlenswert sind.
Werbung für die Beratung
Da es an Anrufen nicht mangelte, habe ich Werbung nur noch im
BPE-Rundbrief und in der Psychosozialen Umschau gemacht. Des weiteren
wurde im Internet geworben.
Die Wichtigkeit des Schlafs
Ein sehr wichtiger Text !!! Bitte lesen und weitergeben !!!
Sonstiges
Die Selbsthilfegruppenliste wurde von mir fortlaufend aktualisiert.
(Nicht ganz so) Neue Aufgaben
Ich berate ab dem 1. April 2005 auch zu Psychotherapie.
Selbsthilfegruppen und Landesorganisationen können von mir eine
Organisationsberatung bekommen.
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